O-Busse

In den Jahren 1981-1982 wurde eine Studie mit dem Titel „Die Studie des allgemeinen Verkehrs in Sibiu" in Zusammenarbeit mit dem Forschungs- und Designinstitut in Timișoara durchgeführt auf deren Grundlage beschlossen wurde, O-Busse einzuführen, um den Fahrgästebedürfnissen nachzukommen.

Der öffentliche Verkehr mit O-Bussen wurde 1983 auf einer Strecke von 11 km auf zwei Linien eingeführt: vom Friedhof zum Bahnhof und vom Bahnhof zum Mihai Viteazu Boulevard.

Die Erweiterung des O-Bus-Netzes (die erste Etappe) auf einer Länge von 10 km erfolgte 1985. Zu diesem Zeitpunkt wurde eine weitere Reparaturstation im Bereich des Bahnhofs in Betrieb genommen.

Die zweite Ausbaustufe des Netzes wurde 1987 mit einer Länge von 14 km abgeschlossen, wodurch die Verbindung mit den Stadtvierteln im Hipodrom sichergestellt wurde.

Die dritte Stufe des Ausbauprogramms mit einer Länge von 17 km wurde 1989 in Betrieb genommen. Eine neue Reparaturstation wurde im Bereich des Busdepots an der Alba Iulia Straße fertiggestellt.

1992 kaufte das Unternehmen drei gebrauchte SKODA-O-Busse aus Deutschland. 1993 kaufte es weitere vier kurze FBW - BBC - HEES-O-Busse und einen GROSSEN WEISSEN FBW - GRT (Gelenk-O-Bus) aus Lausanne, Schweiz.

Im Jahr 1995 wurden weitere vier FBW - HRA O-Busse aus der Schweiz und 1998 weitere sechs Busse vom Typ FBW 91T und fünf Busse vom Typ FBW-HRA aus dem gleichen Land gebracht.

Zwischen 2002 und 2007 wurden 11 O-Busse über das Unternehmen Trakia gekauft.

Mit dem Gemeinderatsbeschluss Nr. 348/2009 genehmigte der Gemeinderat von Hermannstadt den Ersatz des O-Bus-Verkehrs durch den Busverkehr innerhalb der Stadt Sibiu (Hermannstadt). Die Gründe für die Schließung der O-Bus-Linien in Hermannstadt waren u.a. die langsame Fahrtgeschwindigkeit wegen der technischen Nutzung der O-Busse (die älter als 20 Jahre waren) und der angeschlossenen Stromnetze, sowie die hohen Kosten, die für die Modernisierung der Infrastruktur notwendig gewesen wären.